E-Mobilität

Laden zu Hause.
Ohne Papierkram.

Wir montieren Ihre Wallbox fachgerecht, sichern sie richtig ab und übernehmen die komplette Anmeldung beim Netzbetreiber.

Warum Fachbetrieb

Die Steckdose in der Garage reicht nicht

Ein E-Auto zieht über Stunden hinweg konstant hohe Leistung. Eine normale Schuko-Steckdose ist dafür nicht ausgelegt – Dauerlast an einer alten Leitung ist eine der häufigsten Ursachen für Schmorschäden im Hausanschluss.

Eine fachgerecht installierte Wallbox bekommt einen eigenen Stromkreis, die passende Absicherung und den vorgeschriebenen Fehlerstromschutz. Dazu kommt die Anmeldung beim Netzbetreiber, die nur ein eingetragener Installationsbetrieb vornehmen darf.

  • Eigener Stromkreis mit korrekter Absicherung
  • Fehlerstromschutz nach aktueller Norm (DC-Fehlerstromerkennung)
  • Anmeldung beim Netzbetreiber – wir übernehmen das
  • Messprotokoll und Dokumentation nach DIN VDE
Fachgerecht montierte Wallbox mit Ladekabel an einer Hauswand
0 kW
meldepflichtig
0 kW
genehmigungs­pflichtig
0
typische Montage

Melde- oder Genehmigungspflicht

Was für Ihre Wallbox gilt

Bis 11 kW

Anmeldung genügt. Der Netzbetreiber darf der Installation nicht widersprechen. Wir melden die Anlage nach der Montage für Sie an – Sie müssen nichts einreichen.

Für die allermeisten Einfamilienhäuser die passende Größe: 11 kW laden ein typisches E-Auto über Nacht vollständig.

Über 11 kW (z. B. 22 kW)

Zusätzlich zur Anmeldung ist eine Genehmigung des Netzbetreibers nötig. Der Antrag muss vor der Inbetriebnahme gestellt werden; die Prüfung dauert in der Regel bis zu zwei Monate.

Wir beraten ehrlich: In vielen Fällen bringt 22 kW im Alltag keinen Vorteil, weil das Fahrzeug selbst nur einphasig oder mit 11 kW lädt.

§ 14a EnWG: Wallboxen über 4,2 kW gelten als steuerbare Verbrauchseinrichtung. Der Netzbetreiber darf die Leistung bei drohender Netzüberlastung kurzzeitig reduzieren – im Gegenzug zahlen Sie reduzierte Netzentgelte. Für das Laden über Nacht ist das in der Praxis kaum spürbar.

Ablauf

So läuft es bei uns

  1. 01

    Beratung & Check vor Ort

    Wir schauen uns Zählerschrank, Hausanschluss und den geplanten Stellplatz an. Dabei klären wir, welche Leistung sinnvoll ist und ob ein Lastmanagement nötig wird.

  2. 02

    Angebot mit klarem Umfang

    Sie erhalten ein nachvollziehbares Angebot: Wallbox, Material, Leitungsweg, Absicherung und Anmeldung – ohne versteckte Posten.

  3. 03

    Montage & Absicherung

    Wir setzen die Wallbox, ziehen den eigenen Stromkreis, ergänzen den Fehlerstromschutz und erweitern bei Bedarf den Verteiler.

  4. 04

    Messung & Inbetriebnahme

    Nach der Montage messen wir nach DIN VDE, dokumentieren die Werte und weisen Sie in die Bedienung ein.

  5. 05

    Anmeldung beim Netzbetreiber

    Als eingetragener Installationsbetrieb übernehmen wir die Meldung – bei über 11 kW auch den Genehmigungsantrag.

Wallbox geplant?

Sagen Sie uns, welches Fahrzeug Sie fahren und wo der Stellplatz liegt – wir melden uns mit einer Einschätzung zurück.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Muss meine Wallbox angemeldet werden?

Ja. Jede Wallbox ist beim Netzbetreiber meldepflichtig – unabhängig von der Leistung. Bis 11 kW genügt die Anmeldung, die wir als eingetragener Installateur für Sie übernehmen. Ab mehr als 11 kW (also auch bei 22 kW) kommt zusätzlich eine Genehmigung des Netzbetreibers dazu.

Wie lange dauert die Genehmigung bei 22 kW?

Der Netzbetreiber hat für die Prüfung in der Regel bis zu zwei Monate Zeit. Wir reichen die Unterlagen vollständig ein, damit es nicht zu Rückfragen und dadurch zu Verzögerungen kommt.

Was bedeutet § 14a EnWG für mich?

Seit 2024 dürfen Netzbetreiber die Leistung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen – dazu zählen Wallboxen über 4,2 kW – bei drohender Netzüberlastung vorübergehend reduzieren. Im Gegenzug erhalten Sie reduzierte Netzentgelte. In der Praxis kommt es selten und nur kurzzeitig zur Drosselung; ein Ladevorgang über Nacht wird davon kaum beeinträchtigt.

Reicht mein Hausanschluss für eine Wallbox?

Das prüfen wir vor Ort. Entscheidend sind die Absicherung des Hausanschlusses, die vorhandene Leitungsreserve und welche Großverbraucher – etwa Wärmepumpe oder Durchlauferhitzer – bereits angeschlossen sind. Falls die Reserve knapp ist, ist ein Lastmanagement meist die günstigere Lösung als eine Anschlussverstärkung.

Kann die Wallbox mit meiner PV-Anlage laden?

Ja. Mit einer überschussgeführten Ladesteuerung lädt Ihr Fahrzeug bevorzugt dann, wenn die Sonne scheint und Ihr Solarstrom sonst ins Netz ginge. Wir binden Wallbox und Wechselrichter dafür passend ein – siehe auch unsere Seite zur Photovoltaik.

Wie lange dauert die Installation?

Eine typische Wallbox-Installation im Einfamilienhaus ist an einem Tag erledigt. Aufwendiger wird es, wenn längere Leitungswege nötig sind, der Zählerschrank erweitert werden muss oder in einer Tiefgarage mehrere Stellplätze vorbereitet werden.